Worpswede – was man wissen sollte und könnte
Im Landkreis Osterholz im wunderschönen Niedersachsen liegt die einzigartige Gemeinde Worpsweder. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt gute 76 Quadratkilometer, bis nach Bremen sind es ca. 30 km in südwestliche Richtung. Bis 1974 war die heutige Gemeinde in acht Ortschaften aufgeteilt, die dann am 1. März des gleichen Jahres zusammengelegt wurden und damit die heutige Gemeinde Worpswede gründeten.
Dass die anderen Ortschaften und nicht Worpswede eingegliedert wurden, liegt schlicht und einfach daran, dass das damalige Worpswede die größte Gemeinde hatte. Ein Blick auf die heutige Verteilung der Einwohner macht dies immer noch deutlich. Von den 9366 Worpswedern stammen fast 5400 aus dem ursprünglichen Worpswede, etwas über 1800 aus Hüttenbusch, 850 aus Neu St. Ostersode und die übrigen gut 1200 Einwohner stammen aus den restlichen ganz kleinen Ortschaften Schlussdorf, Mevenstedt, Überhamm und Waakhausen.
Im deutschen Künstlerdorf, wie Worpswede sich auch nennt, passiert wenig Kriegs entscheidendes, doch wer einen Worpsweder fragt, was es über die Stadt Interessantes zu erzählen gibt, wird einiges zu hören bekommen. Z.B. dass der Ort seit 1976 offiziell dazu berechtigt ist, sich als „stattlich anerkannten Erholungsort“ zu bezeichnen oder dass das Rathaus in einem historischen Gebäude in der Mitte des Ortes zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Tatsache, dass sich im Ortsteil Weyersdeelen ein SOS-Kinderdorf befindet. Und dann gibt es natürlich unendlich viele Geschichten, Fakten und Fiktionen über die Kunst und Künstler von Worpswede…